Ich wollte das neue Jahr gleich mal dazu nutzen einen kleinen Beitrag über das iPhone, Flash und meine Einschätzung zur ganzen Sache zu schreiben. Wie wir alle wissen sollte es Ende des Jahres eine (public) Beta von Flash CS5 geben, welche den Export-To-iPhone erlaubt. Diese Beta ist nun abgeblasen worden. Das ganze hat für vielerlei Aufregung gesorgt, weil natürlich ein Haufen Leute unheimlich gierig sind in den Mobilen-Markt (das iPhone in diesem Fall) zu drängen.
Ich schätze die gesamte Lage etwas verhaltener ein. Zum einen erkenne ich noch nicht wie sich Flash CS5 dazu eignet wirkliche Anwendungen mit mobilem Interface zu dispatchen. Hier fehlt es schlichtweg an passenden (nativen) Komponenten. Zum anderen bin ich mir unsicher ob Performance und Qualität solcher Anwendungen für den erwarteten Erfolg ausreichen. Bisher hörte ich nur, dass aus CS5 veröffentlichte iPhone Apps verhältnismäßig größer sind als die native Konkurrenz.
Persönlich bin ich vielmehr gespannt auf das mobile Flex-Framework mit dem Codenamen “Slider”. Dieses soll das dispatchen einer Anwendung auf die gängigen mobilen Plattformen erlauben. Es bietet neben einer leichtgewichtigen Struktur auch UI-Komponenten die für die mobile Plattform entwickelt werden. Das ganze soll, so wird gemunkelt, im Laufe des Jahres benutzbar sein.
Ich möchte an dieser Stelle auch noch auf einen Artikel von Florian Plag aufmerksam machen. Dieser listet die teilweise bereits erhältlichen Flash und nicht-Flash Alternativen zur iPhone-Entwicklung auf. Ich würde allerdings jedem ans Herz legen sich eventuell ein gutes Objective-C Buch zu schnappen, bevor man sich auf Scriptsprachen wie z.B. Lua fixiert. Was ich bisher gesehen habe, kann Objektive-C in vielen Bereichen eine durchaus elegante Sprache sein.
Link zu Flex-”Slider”.
In dem vorherigen Artikel über das Command-Pattern, hab ich eine kleine Beispielanwendung vorgestellt. Diese demonstriert wie man mit Hilfe des Command-Entwurfmusters ganz leicht eine Undo-Funktion entwerfen kann. Wie bereits angekündigt, möchte ich in diesem Eintrag noch einmal kurz in die besprochene Anwendung schauen und das ganze mit dem Composite-Pattern strukturell etwas erweitern um sie noch einmal in ihrer Flexibilität aufzubessern.
In der überarbeiteten Version unserer Anwendung geht es nun darum, dass es die Möglichkeit gibt den Kreis nicht nur in x- und y-Richtung zu bewegen, sondern auch dessen Alpha-Wert anzupassen.
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Hiermit möchte ich auf eine interessante Artikelserie aufmerksam machen, welche sich mit MVC-Strukturen innerhalb von Actionscript 3 und Flash-Anwendungen beschäftigt. Die Serie besteht aus insgesamt vier Artikeln. Die Strukturen werden anhand einer Beispielanwendung hinreichend praktisch erläutert.
Ich kann jedem empfehlen, dort mal einen Blick reinzuwerfen. Alternativ ist natürlich immer ein MVC-Framework eine gute Wahl. Für Flash/Flex gibt es eine recht große Auswahl. Ich benutze aktuell PureMVC für diverse Projekte, weitere sind z.B. Mate, Swiz, Cairngorm oder Parsley. Die einzelnen Frameworks unterscheiden sich häufig in Art und Anzahl der benutzten Patterns.
Zum Thema Flex-Frameworks hat auch David Tucker kürzlich einen interessanten Blogeintrag geschrieben. Dieser behandelt einige Probleme diverser Frameworks und zeigt Alternativen auf.
Link zum Artikel von David Tucker.
Link zum Artikel Truckin´ Through ActionScript 3.0 MVC: Part 2
Link zum Artikel Truckin´ Through ActionScript 3.0 MVC: Part 2
Link zum Artikel Truckin´ Through ActionScript 3.0 MVC: Part 3
Link zum Artikel Truckin´ Through ActionScript 3.0 MVC: Part 4
UPDATE:
Link zum Artikel Truckin´ Through ActionScript 3.0 MVC: Part 5
Die Benutzung eines Architektur-Frameworks gehört ja heutzutage zum guten Ton. Im eigentlichen Sinne macht ein solches Framework verstärkt Sinn, wenn man in einem Team eine skalierbare Anwendung erstellen möchte und viel Wert auf Sauberkeit und Übersicht legt. Im Prinzip ist so ein Framework aber auch bei kleineren Projekten super nützlich um eine Anwendung für zukünftige Erweiterungen flexibel zu halten.
In meinem letzten Projekt hab ich mich für das von Adobe initiierte Framework - Cairngorm – entschieden. Im Laufe der Entwicklung hab ich mich natürlich mit den Ups und Downs rumärgern müssen die Cairngorm so mit sich bringt. Um sich einige Probleme in Sachen Flexibilität des Frameworks näher zu bringen, muss man sich die Struktur einmal kurz verdeutlichen.
Es läuft in der Regel folgendermaßen ab: Der View dispatched Events, die vom Controller aufgefangen werden und dementsprechende Commands instanziert. Diese Commands sind entkoppelt vom View und verändern nur die Daten in unserem Model. Das Model wiederum updated via Data Binding unsere View-Komponenten. Soweit so gut.
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Nun bin auch ich am twittern. Ich hab mich ja lange gesträubt, da ich immer Sorge habe, dass so etwas von der Arbeit ablenkt. Ich bin nun überzeugt worden und beehre euch ab sofort mit kurzen Nachrichten. Ich als großer Freund von kurz und knackigen Mitteilungen werde die “Pinnwand” wohl nutzen um einige Probleme die hier um laufe des Tages anfallen zu klären. Einfach unten auf den Button klicken um mir zu folgen.
Ich bin grade selber auf der Suche nach interessanten Twitter Profilen, wer also interessante Sachen rund ums Thema Webdevelopment, Flash, Flex etc. schreibt, kann sich gerne melden.
Ab heute gibt es die erste Betas von Flash Catalyst und Flash Builder auf Adobe Labs zum Download. Beide Versionen sind voll nutzbar. Gerade Catalyst soll aber nach Adobe Aussage noch nicht den Leistungsumfang besitzen wie später der RC. Einfach mal herunterladen und testen.
Link zu Flash Builder.
Link zu Flash Catalyst.
Mittlerweile dürfte es sich rumgesprochen haben. Flex Builder tot ist. Es lebe Flash Builder. Nun, da der Name geklärt ist, wäre es doch auch mal nett sich anzuschauen wie denn die komplette Flash Plattform Struktur bei Adobe demnächst ausschauen wird. Ich habe zu dem Thema kürzlich eine Interessante Grafik gefunden.
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Ein Projekt zu debuggen ist in Flex Builder eigentlich eine tolle Sache. Wenn man allerdings das Flash Authoring Tool benutzt oder eine bequemere Möglichkeit sucht, seine swf vernünftig von Fehlern zu befreien, dem kann ich das debugging Tool De MonsterDebugger empfehlen. Ich benutzte es seit kurzem und bin begeistert.
De MonsterDebugger ermöglicht eine haargenaue Übersicht über alle Instanzen, Methoden und Eigenschaften innerhalb einer swf. Diese lassen sich dann im Programm manipulieren. Das Ergebnis wird dann sofort in Echtzeit angezeigt. Im Klartext heisst das, dass ich die Möglichkeit habe in meinem Debugger z.B. Methoden zu rufen und dann direkt dessen Auswirkungen zu beobachten.
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Frisch von InsideRIA gibt es 51 Tipps für performanteren Actionscript 3 Code. Viele dieser Tipps sind im prinzip Teil der “Flex Coding Conventions” von Adobe, die ich vor geraumer Zeit hier auch mal lobend erwähnte.
Etliche kleine Performance Tipps sind enthalten. Darunter Klassiker wie z.B. der Verzicht auf den expliziten new Array() Aufruf und vieles mehr.
Link zum Artikel.
Ich wollte hiermit schnell auf eine Anwendungen aufmerksam machen, die das Ziel hat Code-Beispiele für Flex anschaulich zu präsentieren und gleichermaßen die Möglichkeiten der Plattform demonstriert. Laut der Website zu Tour de Flex, sollen über 200 Flex-Anwendungsbeispiele inklusive Source Codes verfügbar sein. Damit schafft es das Tool eine Interessante Sammlung für jeden zu sein der unter Flex entwickelt und ab und an mal nach etwas Hilfe oder Inspiration sucht. Interessanterweise präsentiert sich das Sammelsurium von Flex-Beispielen in einem hübschen Adobe AIR gewandt. Die Installation schlägt allerdings mit ganzen 50 MB zu buche.
Link zur Tour de Flex.