Flex Builder 3, Standard oder Professional?
Der Preisunterschied zwischen Adobe´s Flex Builder in der Standard Variante und dem Professional Package liegt in etwa bei knapp 400 Euro. Hier stellt sich natürlich sofort die Frage nach dem Feature Unterschied beider Lizenzen. Auf Adobe´s Website findet sich die passende Antwort in Form einer PDF:
Standard:
Interaktive, überzeugende Anwendungen erstellen:
• Ansprechendes visuelles Layout
• Leistungsstarke Programmierwerkzeuge
• Interaktives Debugging
• Stile und Skins
• Direktimport aus Anwendungen der Adobe Creative Suite 3
Professional:
Komplexe RIAs für Unternehmen und Organisationen erstellen:
• Gleicher Funktionsumfang wie in Flex Builder 3 Standard plus
• Diagrammkomponenten
• Profile für Speicherbedarf und Performance
• Unterstützung für automatische Funktionstests
Das ganze ist natürlich relativ unkonkret. Gut, Diagrammkomponenten mag man gebrauchen können, ich frage mich allerdings was es mit “Unterstützung für automatische Funktionstests” auf sich hat und inweit der Profiler Sinn macht bzw. vielmehr die Mehrkosten rechtfertigt.
Ich denke der Schritt den Flex Builder 3 in 2 Varianten unters Volk zu werfen hat einfach mit dem großen RIA Boom zutun. So kann jeder seinem Budget entsprechent im großen Flex Teich mitschwimmen.























Ich vermute, dass automatische Funktionstests dazu da sind, um JUnit-mäßig den eigenen Code zu testen.
Allerdings gibt es dafür schon FlexUnit, was an sich ganz ordentlich tut.
Was die Sache mit den Diagrammkomponenten auf sich hat, verstehe ich allerdings nicht. Die Flex-SDK Chartinglibrary unterstützt doch von Haus aus Diagramme, warum brauch ich da den Flex Builder Prof.?
Das einzige, was für mich interessant sein könnte wären die Profile für Speicherbedarf und Performance, wobei ich mir das auch vorher mal ansehen würde, ob das was taugt.
Aber allein für das eine Feature 400 Euro mehr ausgeben?
Nö, danke.
Kommentar von Timo _ 17 August 2009 um 10:05 Uhr
Timo,
ich empfehle dir die pro Variante. Einzig aus dem Grund, dass der Profiler wirklich sein Geld wert ist und mir in manch einer Situation schon Performancelöcher offenbarte. In jedem Fall solltest du dir das ganze in der Testversion mal anschauen.
Gruß,
Heiko
Kommentar von Heiko _ 18 August 2009 um 20:53 Uhr